Eine bunte Wand inmitten des Trubels, voller Bilder und Botschaften. Wundersam. Einen Moment innehalten und lesen. Einsammeln. Lächeln.
Lächeln ist in diesem Sinne wohl mehr ein AusrufeZeichen...
Und dennoch frage ich mich im weitergehen, wann und wie und wem ich inmitten meines AllTäglichen diese Art von Liebe zeige. Und wo überhaupt mein lieben frei von Fragen ist.
Lieben ist ein TunWort. Und in allem müssensollentun - wie gewahr bin ich mir meines Liebens?
Welche Fragen stellen sich mir zu den mir Liebsten hin?
Oder - welche Frage stellt die Liebe an mich?
Fraglos will ich geliebt sein. Und auch der Liebe voll sein.
Fraglos will ich hinter mein lieben ein Ausrufezeichen setzen: Dich liebe ich! Dies liebe ich! Und mich selbst liebe ich auch!
All dies erscheint mir gerade fragwürdig....
Würdig, mich zu hinterfragen. Hinter die AusrufeZeichen und Wünsche zu blicken. Wirklich hinschauen. Wahrhaft hinspüren.
Von welcher Art ist denn die Liebe? Die Meine - zu mir, zu Dir, zur Welt?
Und wieviel Platz brauche ich zum lieben?
Wie groß ist die Liebe denn - nur damit ich weiß, wieviel Raum sie so ungefähr einnimmt in meinem Leben...
Hoffentlich ist sie so groß, dass ich sie nicht übersehen kann. So im Trubel der AllTage.
Oder eben so klein, dass sie ganz leicht und zart in mein Herz schlüpfen kann. So es offen ist und ihr Platz bietet.
Und auf jeden Fall so klein, dass sie durch meine Augen blicken kann, denn wenn ich herzgewahr schaue, sehe ich Schönheit. Meine und Deine. Hier und Jetzt. Alles andere sind GehSchichten. Meine und Deine.
In diesem Augenblick beginnt lieben. In diesem Moment beginnt der Zauber. In diesem Raum, der sich eröffnet in meinem herzvollen MitDirSein. In meiner ganzen fraglos vielschichtigen SoHeit kann ich Dir begegnen. In all deinem SoSein. Keine Frage, wie Du hierher gekommen bist. Du bist. Ich bin. Wir sind. Wunderbar!
Inmitten der Welt will ich weitherzig sein. Und berührbar. Für bunte Wände und HerzensBotschaften. Für mich. Für Dich. Für Lachen und Weinen. Für Stille und lautsein. Für all die Fühle, die es gibt in der Welt. Fühle und Fülle. Vielgestaltig und einzigartig. Und für alle Fragen und Antworten. Für die Momente, in denen mir das gelingt - in Frieden sein. Mit mir. Mit Dir. Mit der Welt. Mit allem SoSein. Inmitten. Überraschend und leise. Herzgewahr und spürend.
Friedsam. Schönes, vergessenes Wort. Ich will es kultivieren. Ich bin sicher, es macht die Welt bunter. Und herzvoller.
Vielleicht ist dann weniger die Frage, wie ich die Welt rette. Vielleicht ist es dann genug, dem "Du" die Hand zu reichen.
Das könnte reichen. Und gleich Morgen früh will ich damit beginnen...
FriedensLust
Guten Morgen Welt,
hier spricht die Liebe
