BlockSchrift

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SeelFrau sein
Ein Ruf ist in mir, die Seelen der Sterbenden geleiten bis in den ZwischenRaum. An den Rand des NichtWissens, wo einzig Vertrauen uns trägt und dies „fürchte Dich nicht“ sich spricht. Ein tiefes Sehnen ist in mir nach Frieden mit der Tod*. Danach, im Sterben die uns seelentief innewohnende Liebe frei zu schwingen. Sie gleichsam mit dem letzten Ausatem in die Welt zu schenken. Wie sehr wir dieser friedvollen Liebe bedürfen im Sterben. Und im Leben. Was alles mag sich freien in uns und zwischen uns, so wir es wagen, in der Endlichkeit des Lebens zu lieben und in die Ewigkeit der Liebe hinein zu vertrauen. Indem wir die Tod aus Schweigen und Angst lösen, werden wir eigenmächtig Gestaltende unseres Sterbens. In würdevollem Abschied, in tiefer Dankbarkeit und in einer würdevollen TotenSorge. Einst gab es „SeelFrauen“, auch Seelschwester und LichtFrau genannt. In diesen Worten klingt die uralte weibliche Kunst des SeelenGeleites an. Allem Lebendigen Schwester sein, erdverbunden im großen Myz
28. Februar 2026
Die Tod, das unbekannte Wesen
Die mir von Geburt an still zur Seite gestellte AnWesenheit in meinem Leben. Dunkel erwartungvolle Gewißheit am Ende aller Wege. Wie erfasse ich das Unbegreifliche. In welche Worte kleidet sich Unvorstellbares... Der Tod. Die Tödin* - ist sie mir weibliche oder männliche SeinsKraft. Göttliches oder Urmenschliches. Absolutes Ende oder neuender Übergang? Ich spüre, mir ist Tod als ein WeiblichSeiendes nahbar. Und so nähere ich mich ihr von hier aus an. Tastend. Fragend: Ist sie die Schnitterin? Das reife Korn zu ernten. Ein Leben bündeln. Zusammenfügen, was im Leben manches Mal getrennt ward. Einsammeln. Ein Sammeln und Lesen beschriebender Wege, gelebter Momente, durchwehter Schmerzen, lohend strahlender Freude. Ist sie die Zeichnende? Von der Tod gezeichnet, sagen wir. Und wahrlich scheint es so, als malte sie uns scharfe kantige Züge in Gesicht und Leib. Wie abgeschmolzen scheint die Fülle des Lebens. Was bleibt? Eine Klarheit, wie reduziert auf die schon durchscheinende reine AnWese
20. September 2025
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